Köstlichkeiten aus dem Meer
Nutzen Sie Ihren Aufenthalt dazu, den Geschmack nach Meer voll und ganz auszukosten.
Frisch gefischt stehen Fische und Krustentiere immer ganz oben auf der Speisekarte der Restaurants. Die lebenden Langustinen, das Kaisergranat, zappeln in den Auslagen der Fischhändler. Ihr feines Fleisch, ebenso wie das der Seespinnen, Taschenkrebse und Hummer, ist ein wahrer Genuss, egal ob sie auf einfachste Art und Weise gegart oder äusserst raffiniert zubereitet wurden. Die Sardine allerdings ist hier die eigentliche Königin, denn in Douarnenez ist sie nahezu ein kulturelles Fundament! Probieren Sie sie ungekocht, fein mariniert, auf Holzkohle gegrillt oder in einem Fischkuchen... und das ganze Jahr über, denn Sie können sie in ihrem Gepäck mit auf Reisen nehmen: diese kleinen Konservendosen haben Douarnenez berühmt gemacht.
-Austern:
Es gibt zwei Arten von Austern, die Felsenaustern und die Plattaustern. Sie können sie in Restaurants probieren oder direkt bei den Austernzüchtern. Die Felsenauster Sie bevölkert die Küste bei Saint Malo, Paimpol oder das Binnenmeer Golfe du Morbihan. Die Plattauster bevorzugt tiefere Gewässer. Die bekanntesten sind die aus Riec-sur-Bélon im Süden unseres Départements Finistère.
-Der bretonische Hummer:
Den bretonischen Hummer erkennt man an seinem herrlichen schwarzen Kleid mit einem blauen Schimmer - es ist eine der besten Hummerarten überhaupt. Hier in der Gegend kommt er vor allem von der Insel Sein.
-Die Jakobsmuschel:Die seltene Jakobsmuschel gehört zu den Lieblingsgerichten der meisten Gourmets und wird in der Bucht von St Brieuc, der « Rade de Brest », aber auch in der Bucht von Douarnenez gefischt. Man findet sie auf den Tischen der bekanntesten Küchenchefs.
-Die Sardine:ist eine vielköpfige Bewohnerin des atlantischen Ozeans. Man kann sie auf hunderterlei Arten verzehren: in der Konserve, gegrillt, im Ofen gebacken ... Die Sardinen aus der Bucht von Douarnenez gibt es im Sommer.
-Krebse:Ob Taschenkrebse, Schwimmkrebse oder Seespinnen, Krebse müssen auf jeden Fall « natur" verkostet werden. Man fängt sie im sandigen Grund der Atlantikküste bis zu einer Tiefe von ca. 50 Metern.
-Miesmuscheln:Diese kleinen Muscheln nennt man in der Bretagne « Moules de bouchot », sie sind jedoch nicht weniger köstlich. Meist verzehrt man sie nach „Marinière »-Art, oder mit Crème Fraîche.
-Konserven und Fischsuppen:Die bretonischen Fischkonserven wurden in die ganze Welt verkauft. Trotzdem mussten seit ungefähr zwanzig Jahren viele Fabriken schliessen. Heute bestehen noch drei grosse Konservenfabriken, die Gesellschaft Wenceslas-Chancerelle, die u. a. unter der Marke Connétable verkauft und einer der führenden Hersteller ist, sowie der älteste hier vor Ort. Die beiden anderen Konservenfabriken in Douarnenez sind die Firmen Cobreco und Paulet.
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